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Haus bauen Kosten 2026: Was ein Haus pro m² in Österreich kostet

Mit 2.200 bis 4.000 Euro pro Quadratmeter rechnen aktuelle Ratgeber beim Einfamilienhaus. Beispielrechnung für 140 m², Nebenkosten, Keller und regionale Unterschiede.

Baukurier Redaktion · 2. November 2026

Ziegelrohbau eines Einfamilienhauses mit Dachstuhl vor grünen HügelnKI-Bild
KI-generiertes Symbolbild

Ein Einfamilienhaus kostet in Österreich meist 2.200 bis 4.000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, ohne Grundstück. Bei 140 Quadratmetern sind das 308.000 bis 560.000 Euro. Dazu kommen 15 bis 20 Prozent Baunebenkosten. Die Spanne ist groß, weil Bauweise, Ausstattung und Region stark ins Gewicht fallen.

Kosten nach Bauweise

BauweiseKosten pro m² laut Quellen
Fertighaus1.900 bis 2.700 Euro
Holzhaus2.000 bis 2.800 Euro
Massivhaus Standard2.200 bis 2.600 Euro
Massivhaus gehoben2.600 bis 3.000 Euro

Das sind Richtwerte aus Finanzratgebern, keine Angebote. Andere Quellen liegen höher: finanzinfo.at nennt für Holzbau 2.500 bis 3.800 Euro und für Fertigteilhäuser 2.500 bis 3.500 Euro. Prüfen Sie, ob ein Preis Bodenplatte, Keller, Hausanschlüsse und Außenanlagen enthält.

Beispielrechnung für 140 m²

Positionvonbis
Baukosten (2.200 bis 4.000 Euro/m²)308.000 Euro560.000 Euro
Nebenkosten (15 bis 20 %)46.200 Euro112.000 Euro
Summe ohne Grundstück und Keller354.200 Euro672.000 Euro

Region: Wo es teurer wird

BundeslandBaukosten pro m²
Wien2.600 bis 3.500 Euro
Tirol, Vorarlberg2.500 bis 3.200 Euro
Salzburg2.400 bis 2.900 Euro

Das Grundstück kommt extra. Der Immobilienpreisspiegel der Wirtschaftskammer nennt für 2026 im Österreich-Schnitt 411,36 Euro pro Quadratmeter Bauland. Regional sind die Unterschiede erheblich.

Keller, Haustechnik, Ausbau

Für den Keller nennt finanzinfo.at 50.000 bis 80.000 Euro bei einem Vollkeller mit rund 100 Quadratmetern. Die Heizungsanlage schlägt laut finfo.at mit 80 bis 150 Euro pro Quadratmeter zu Buche, die Elektroinstallation mit 60 bis 150 Euro und die Sanitärinstallation mit 40 bis 80 Euro.

Die Baukosten steigen wieder

Das WIFO erwartet im Wohnhaus- und Siedlungsbau plus 4,1 Prozent für 2026 und plus 1,7 Prozent für 2027. Zwischen Angebot und Baubeginn können also merkliche Preisänderungen liegen. Achten Sie auf Fixpreis, Gültigkeit und Indexklauseln im Vertrag. Hintergründe stehen in der Analyse zur Bauwirtschaft.

Häufige Fehler bei der Kalkulation

  1. Nebenkosten vergessen: Planung, Anschlüsse, Gebühren und Finanzierung summieren sich.
  2. Preise ungleicher Ausbaustufen vergleichen: Belagsfertig ist nicht schlüsselfertig.
  3. Keine Reserve: Planen Sie einen Puffer für Unvorhergesehenes ein.
  4. Förderung zu spät prüfen: Viele Landesförderungen verlangen die Einreichung vor Baubeginn. Klären Sie das früh, unsere Übersicht zur Wohnbauförderung hilft dabei.

Häufige Fragen

Was kostet ein Haus mit 140 m² in Österreich?

Bei 2.200 bis 4.000 Euro pro Quadratmeter ergibt das 308.000 bis 560.000 Euro. Mit 15 bis 20 Prozent Nebenkosten sind es rund 354.000 bis 672.000 Euro, ohne Grundstück.

Was kostet ein Keller?

Ein Ratgeber nennt 50.000 bis 80.000 Euro für einen Vollkeller mit rund 100 m² Grundfläche und 30.000 bis 50.000 Euro für einen Teilkeller.

Ist ein Fertighaus günstiger als ein Massivhaus?

Die Quellen sehen Fertighäuser mit 1.900 bis 2.700 Euro pro Quadratmeter etwas unter Massivhäusern mit 2.200 bis 3.000 Euro. Andere Ratgeber nennen für Fertigteilhäuser 2.500 bis 3.500 Euro. Vergleichen Sie immer dieselbe Ausbaustufe.

Quellen

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